Wer wir sind

... und was wir wollen

Hamburg gibt sich dynamisch und zukunftsorientiert. Dass dabei die gerechte Wohnungspolitik immer mehr auf der Strecke bleibt, stößt vielen bitter auf. In den sogenannten Szenevierteln sorgen steigende Mieten dafür, dass immer weniger Menschen sich ein Leben in ihrem eigenen Stadtteil leisten können. Doch Widerstand regt sich an immer breiterer Front, und viele suchen nach Alternativen zum spekulativen Eigentum.

Inter-Pares

2003 begann Inter-Pares, seine eigene Idee eines gemeinschaftlichen, sozial gerechten und selbstverwalteten Wohnens in die Tat umzusetzen und schloss sich dem Verbund des Mietshäuser Syndikats an. Heute sind wir eine Gruppe von 19 Erwachsenen und neun Kindern, die im September 2006 ihr Wunschobjekt in der Chemnitzstraße 78–80 in Altona-Altstadt kaufen konnte. Das baufällige Gebäude, in dem früher die Hamburger taz-Redaktion saß, wurde im März 2009 abgerissen. Seit Juli 2010 wohnt nun die Hausgemeinschaft in dem Niedrigenergiehaus nach KfW-40-Standard. Im Erdgeschoss hat der Verein El Rojito seinen neuen Standort für Fairhandelskaffee aus Zentralamerika bezogen.

Hinter dem Haus steht seit mehr als zwanzig Jahren der Wagenplatz Hospi. 2006 drohte mit dem geplanten Verkauf des Geländes an Finanzinvestoren die Auflösung des Wagenplatzes. Durch den Neubau mit Durchfahrt konnte er bestehen bleiben. Gegenüber und nebenan stehen zwei weitere Wohnprojekte.


Flyer: [Download]


Für Projektsuchende:
[www.stattbau-hamburg.de]